Götze
von Plan-Concept Massivhaus

Gemäßigter Purismus Haus Götze von Baumeister-Haus bietet ein puristisch-modernes Stilkonzept in einer Form, die auch dort genehmigungsfähig ist, wo Flachdächer nicht erlaubt sind. Beeindruckend ist außerdem das außergewöhnliche Raumprogramm, das auf 236 m² Wohnfläche kaum Wünsche offen lassen dürfte. Puristisch mit Satteldach Zwar erfreuen sich Häuser im Bauhausstil bei Baufamilien zunehmender Beliebtheit, doch sind sie in vielen Gemeinden nach wie vor nicht genehmigungsfähig. Dabei ist es vor allem der Satteldachzwang, der den Bau eines Kubus mit Flachdach verhindert. Dass sich auch unter diesen Vorzeichen eine puristisch-moderne Architektur realisieren lässt, verdeutlicht Haus Götze von Baumeister-Haus. Durch den Verzicht auf Dachüberstände wurde hier der Baukörper auf seine Grundform reduziert, die zusätzlich durch den Kontrast zwischen weißer Putzfassade und einfachen Dachsteinen in Anthrazit akzentuiert wird. Ein dunkler Fassadenstreifen, gekrönt von einer Dachflächenverglasung, teilt die vordere Traufseite in zwei fast gleichgroße Hälften. Die Kombination all dieser Stilelemente bewirkt eine Reduktion aufs Wesentliche, wobei die Schlichtheit des Hauses durch unterschiedliche Fensterformate, die wie geometrische Elemente spielerisch in die Fassade geschnitten wurden, noch einmal unterstrichen wird. Dabei wurden die Glasflächen so gewählt, dass sich Haus Götze zur Straße hin verschlossen und blickgeschützt, zum Garten hin offen und transparent gibt. Stelenartige Gabionen (mit Steinen gefüllte Drahtkörbe) und Wandscheiben in Rot markieren die Grundstücksgrenze, minimieren Einblicke und heben einmal mehr die moderne Anmutung des Ensembles hervor. Klare Aufteilung in Lebenszonen Im Erdgeschoss des Hauses sind die Übergänge weitgehend offen, zur Gliederung wurden halboffene Wandsegmente eingesetzt. Zwei davon bilden das Treppenhaus, das den Baukörper in zwei Längshälften teilt. Wohnbereich, Essplatz und Küche belegen eine davon, wurden so hintereinander angeordnet, dass im Raum lange, die Weite und Luftigkeit der Architektur akzentuierende Blickachsen entstehen. Ein quer zu diesen Achsen verlaufendes Wandsegment zwischen Wohnbereich und Essplatz, ausgestattet mit einem von beiden Seiten einsehbaren Kaminofen, markiert dabei die Grenze zwischen Rückzugs- und Arbeitsbereich. Die unterschiedliche Funktion beider Lebenszonen kann man auch an der Verteilung der Fenster ablesen: Während sich der Essplatz als kommunikatives Zentrum, in dem sich alle Wege kreuzen, mit einer Vollverglasung auch in Richtung Garten öffnet, kann man im Wohnbereich über eine Fenstertür zwar auch den Blick nach draußen genießen, ist aber mehr für sich. Diesen Rückzugs-Charakter unterstreicht das liegende Lichtband zur Straße hin, dass den Raum gut belichtet, ohne Einblicke zu gewähren. Ein weiterer, noch intimerer und auch als Gästezimmer nutzbarer Wohnbereich befindet sich direkt nebenan. Zum Raumprogramm gehören außerdem eine repräsentative Diele mit Gäste-WC, ein Hauswirtschaftsraum und ein großzügiger Arbeitsbereich. Komfort für fünf Personen Unterm Dach stehen den Bewohnern Individualräume für eine fünfköpfige Familie zur Verfügung. Dabei wurde der Elternschafraum mit Ankleide und Bad auf 35 m2 Fläche zu einem separaten Trakt zusammengefasst. Gegenüber liegen die drei Kinderzimmer. 13 m2 bis 18 m2 groß, werden sie ihrer Funktion als Lebens-, Spiel- und Arbeitsbereich bestens gerecht. Ein eigenes Duschbad für den Nachwuchs erleichtert der Familie den Start in den Tag. Als zeitgemäße Heizung für Haus Götze dient eine Gastherme mit Solarunterstützung. Preis auf Anfrage